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27. 6. 22 - WRWS (jr) - Breeder’s Derby presented by „DP Reining Horses“ Tag 6.
Samstag, der 25. Juni war der letzte Tag des „NRHA Germany Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“. 69 Starter qualifizierten sich für das Open-Finale und gaben alles, um mit einem der vier Champion-Titel nach Hause zu reisen. In einem hitzigen Kampf wurden die drei besten Reiter des Abends ermittelt.

Patrick Göschl ritt THE GUNMAKER in Level 1 zum Sieg.

Patrick Göschl auf „The Gunmaker“ (© Tom Hautmann)Patrick Göschl auf „The Gunmaker“ (© Tom Hautmann)Den ersten Highscore in Level 1 holte sich Patrick Göschl mit THE GUN MAKER. Nachdem Lars Nebel mit N MAHAGON WHIZ und Christina Gruber mit GUNBOOMBANG mit Scores von 210,5 und 211 vorgelegt hatten holte sich der „Stop N Go Stables“-Trainer 213 Punkte und die neue Führung in Level 1. Damit gelangen dem Duo 2,5 Punkte mehr als im Vorlauf. Die Tage zwischen Go-round und Finale nutzte der Trainer intensiv, um sein Pferd gründlich vorzubereiten. „Am Anfang hatte er ziemliche Probleme mit dem Boden, jetzt haben wir ihn umbeschlagen“, erklärte er.
Und die Maßnahmen zahlten sich offensichtlich aus! „Jetzt heißt es bangen“, ergänzte Patrick Göschl, denn fünf Reiter, unter anderem Go-round-Lead Level 1, Tim Tuscher mit TT LIL JOE CASH, traten noch nach ihm in der Level-1-Wertung an. Doch keines der anderen Teams kam an diese Leistung heran. Kleinere Patzer kosteten sie Punkte, so dass sie sich hinter Patrick Göschl einreihen mussten. Der wiederum durfte sich über seinen ersten Breeder’s-Derby-Champion-Titel freuen! „Ich bin unglaublich glücklich, letztes Jahr wurden wir Reserve-Champions, um so schöner ist es, jetzt hier als Champion zu stehen“, strahlte er bei der Siegerehrung.

Alexander Ripper verteidigte Champion-Titel Level 2.
Den ersten Highscore in Level 2 holte sich Mona Dörr mit SMOKING VOODOO. Das eingespielte Duo, das bereits einige gemeinsame Erfolge verzeichnen durften, zeigte einen tollen Ritt mit gewohnt bemerkenswerten Stopps und hervorragenden Spins. Während sie im Vorlauf aufgrund eines Patzers beim Drehen bei 213 Punkten landeten, konnten sie im Finale diesen Fehler wieder wett machen und holten sich mit 215,5 Punkten die neue Führung in Level 2. „Ich bin echt super happy, er hat mir super zugehört und wirklich alles gegeben, ich kann mich nicht beschweren“, sagte Mona Dörr, als sie aus der Arena kam.

Den zweiten Highscore in diesem Level holte sich Alexander Ripper, der als dritter Starter in der zweiten Section an den Start ging. Sein Breeder’s-Derby-Co-Champion-Pferd von 2021 Open Level 2, RHMSPOOKSGOTTANUMASK, navigierte er mit höchster Präzision durch die Prüfung. Starke Manöver und eine bebende Ostbayernhalle verhalfen ihm zu einem großartigen Score von 219. Damit sicherte er sich den Sieg in Level 2, denn der Einzige, der ihn noch hätte schlagen können war er selbst. Mit seinem zweiten Breeder’s-Derby-Co-Champion-Pferd 2021 Open Level 2, BAY GUNNER, mit dem er den Go-round-Lead Level 2 inne hatte gelang ihm ein weiterer großartiger Ritt, der mit 216 Punkten bewertet wurde und ihm damit auch den Reserve-Champion-Titel in Level 2 sicherte. „Ich bin total sprachlos, weil ich den Champion Titel verteidigen wollte“, strahlte der Odenwälder nach seinem Ritt. „Ich habe mir einfach gesagt ‚drüwwer und druff‘“, lachte er, und das hat sich für ihn auch mehr als bezahlt gemacht!

Fünf Reiter punktgleich mit einer Wertung von 219.
Mit seinem Ritt löste Alexander Ripper zudem Grischa Ludwig mit DON MAGNETIC, den ersten Starter in Level 4, an der Spitze von Level 4 ab. Zu ihm an die Spitze gesellte sich Mirko Midili. Im Sattel von NOT BLACK AT ALL zeigte er einen ebenso erfolgreichen Ritt wie bereits im Vorlauf und bekam erneut eine Punktwertung von 219.
Wenige Reiter später folgte Grischa Ludwig mit seinem zweiten und dritten Finalisten-Pferd, GUNNIT IN HOLLYWOOD und WEST COAST TRASH. Mit großartigen Spins und langen Stopps gelang dem Trainer aus Schwaben zweimal ein Score von 219.
Zu ihnen gesellte sich zudem Million-Dollar-Rider Ann Fonck-Poels mit CS SAILING GUN. Auch sie wurde im Finale mit 219 Punkten bewertet. Die fünf Reining-Profis landeten in der Endwertung auf Platz drei, denn sie wurden an der Spitze unter anderem von Nico Sicuro abgelöst. Der Italiener stellte SUGAR LITTLE STEP vor, mit dem er im Go-round 219,5 Punkte scorte. Ihm erging es wie seinem Landsmann Mirko Midili. Im Finale zeigte er die gleiche hervorragende Leistung wie im Go-round und wurde erneut mit 219,5 Punkten bewertet wurde. Damit übernahm er kurzzeitig die Führung in Level 4.

Dominik Reminder und BMS WALLA GETCHA GUN siegen in Level 3 und 4.
Dominik Reminder verwies das Duo aus Italien allerdings kurz darauf auf Platz zwei. Er stellte sein Futurity-Go-round-Lead-Pferd, BMS WALLA GETCHA GUN, vor. Bereits beim Run In in die Arena war allen Zuschauern klar, dass es ihm um den Sieg ging. Die darauffolgenden Spins, Zirkel im Spitzentempo und perfekten Stopps verhalfen Dominik Reminder zu einem neuen Highscore in Level 3 und 4. 222 Punkte gaben ihm die Richter auf ein großartig präsentiertes Pattern.
Obwohl noch Favoriten wie Sylvia Rzepka mit WIMPY WALLA WHIZ, Mirko Midili mit GD PEPTOS OLENA BLUE oder auch Nico Sicuro mit COLONELS DANCING GUN auf ihn folgten, konnte ihm keiner mehr den Sieg in Level 3 und 4 streitig machen. „Ich fühle mich unglaublich“, sagte Dominik Reminder nach seinem Ritt. „Es war eigentlich gar nicht geplant, dass ich ihn hier vorstelle, aber als es meine Freundin nicht ins Finale geschafft hatte, haben wir ihn nachgenannt, und es hätte nicht besser laufen können“, freute er sich. Obwohl das Duo bisher eher vom Pech verfolgt war, wendete sich am Samstag ihr Blatt mit dem gemeinsamen Sieg am „NRHA Germany Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“.

In Level 3 setzte sich Dominik Reminder gegen starke Konkurrenz durch. Mit einem höchst harmonischen Ritt mit schwindelerregenden Spins und großartigen Zirkeln holte sich Davide Brighenti nach Kristiaan Hermus mit MISS MAGGIE BROWN (Score 214,) und Steve Ouellet mit STEADYNEST DUDE (Score 215,5) zuvor die Führung in Level 3. Im Sattel von AR SPAT SNAPPER gelang dem Italiener ein großartiger Ritt, der mit 217 Punkten belohnt wurde. Es schien fast so, als ob dieser Ritt in Level 3 nicht zu übertreffen gewesen wäre, doch das war falsch! Ein Set später trat Emanuel Ernst mit ARC AMERICAN EXPRESS an. Mit dem sechsjährigen Hengst gelang ihm ein rundum perfekter Ritt. Mit 220 Punkten verließ er freudestrahlend die Arena. Nach dem Sieg in der Bronze-Trophy beim Memorial Cup in Schermbeck war es der zweite große Auftritt des Duos. „Es geht mir natürlich mega gut! Nach einem harten Go-round mit einem unglaublich starken Starterfeld hier im Finale reiten zu dürfen ist überhaupt schon eine Auszeichnung“, sagte der erfahrene Open-Profi. Sein Ziel war es, seinen Go-round-Score zu toppen, und das hat er mit 3,5 Punkten mehr auch mehr als erreicht! Mit 220 Punkten holte sich Emanuel Ernst in der Endwertung den Reserve-Champion-Titel in Level 3.

Nach einer stimmungsvollen Siegerehrung endete das „NRHA Germany Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“ um 20.30 Uhr. Anschließend feierten die Teilnehmer und Zuschauer bei der Champions-Party in der Arena-Bar das gelungene Turnier.

Die Ergebnisse im Überblick:

Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses Open Level 1

1 Patrick Göschl mit THE GUN MAKER (Score 213)
2 Tim Tuscher mit TT LIL JOE CASH (Score 212,5)
3 Miriam Longobardi mit GREAT GUNNA WHIZ (Score 211,5)
3 Barbara Bayer mit CSG SHINING GOLD (Score 211,5)
5 Christina Gruber mit GUNBOOMBANG (Score 211)
6 Lars Nebel mit N MAHAGONY WHIZ (Score 210,5)
7 Ferenc Füssel mit AC MARK THIS SLIDE (Score 210)
8 Johannes Heil mit A LUNAR REVOLUTION (Score 209)

Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses Open Level 2

1 Alexander Ripper mit RHMSPOOKSGOTTANUMASK (Score 219)
2 Alexander Ripper mit BAY GUNNER (Score 216)
3 Mona Dörr mit SMOKING VOODOO (Score 215,5)
4 Steve Ouellet mit STEADYNEST DUDE (Score 215)
5 Quentin Galliere mit TINSEL WHIZINGTON (Score 214,5)
5 Kristiaan Hermus mit MISS MAGGIE BROWN (Score 214,5)
7 Pavel Orel mit WHITE SHADE (Score 214)
8 Elias Ernst mit COLONELMOBSTER (Score 213)

„Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“ Open Level 3

1 Dominik Reminder mit BMS WALLA GETCHA GUN (Score 222)
2 Emanuel Ernst mit ARC AMERICAN EXPRESS (Score 220)
3 Alexander Ripper mit RHMSPOOKSGOTTANUMASK (Score 219)
3 Grischa Ludwig mit GUNNIT IN HOLLYWOOD (Score 219)
3 Grischa Ludwig mit WEST COAST TRASH (Score 219)
6 Petra Van Ede mit GONNASHOWYA (Score 218)
7 Davide Brighenti mit AR SPAT SNAPPER (Score 217)
8 Grischa Ludwig mit DON MAGNETIC (Score 216,5)

„Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“ Open Level 4

1 Dominik Reminder mit BMS WALLA GETCHA GUN (Score 222)
2 Nico Sicuro mit SUGAR LITTLE STEP (Score 219,5)
3 Alexander Ripper mit RHMSPOOKSGOTTANUMASK (Score 219)
3 Mirko Midili mit NOT BLACK AT ALL (Score 219)
3 Grischa Ludwig mit GUNNIT IN HOLLYWOOD (Score 219)
3 Ann Fonck-Poels mit CS SAILING GUN (Score 219)
3 Grischa Ludwig mit WEST COAST TRASH (Score 219)
8 Petra Van Ede mit GONNASHOWYA (Score 218)


27. 6. 22 - WRWS (jr) - Breeder’s Derby presented by „DP Reining Horses“ Tag 5.
Um 11 Uhr startete der vorletzte Turniertag des „NRHA Germany Breeder’s Derby“ presented by „DP Reining Horses“. 69 genannten Non-Pros gingen an den Start und kämpften um die begehrten Breeder’s-Derby-Champion-Titel in vier Levels und dem Youth-Derby.

Drei Reserve-Champions in Level 1

Den ersten Highscore in Level 1 holte sich Lukas Behringer. Auf QUANAH CROME ritt er als 24. Starter in die Arena ein und zeigte einen sehr harmonischen und präzisen Ritt mit starken Stopps und tollen Zirkeln. Auf die gemeinsame Leistung bekamen sie von den Richtern 211 Punkte und damit drei mehr als noch im Go-round. Er hätte die siebenjährige Stute die letzten beiden Tage nicht viel gearbeitet, antwortete er auf die Frage, was sie gemacht hätten, um sich zu verbessern. Seine Strategie für das Finale war, dass er selbst hochkonzentriert ist –, und die ging auf. „Ich bin so glücklich, weil sich die lange Arbeit ausgezahlt hat. Es hat einfach mega Spaß gemacht“, strahlte er nach seinem Ritt.

Nadia Schieder auf „RM Spooksgottastar“ (© Tom Hautmann)Nadia Schieder auf „RM Spooksgottastar“ (© Tom Hautmann)Ein Set später wurde Lukas Behringer die Führung allerdings schon wieder streitig gemacht und zwar von Sara Galimberti mit LATE LITTLE WHIZ. Während sie bereits im Vorlauf einen starken Ritt hatte, aufgrund eines Patzers die Arena dann allerdings mit 209,5 Punkten verließ, zeigte sie im Finale einen fehlerfreien Ritt. Und nicht nur das: Spektakuläre Stopps und starke Zirkel verhalfen ihr zu 3,5 Punkten mehr und der neuen Führung in Level 1. Als sie die Halle verließ, strahlte sie über das ganze Gesicht. „Ich bin sehr glücklich, das ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist, es war das erste Mal, dass es so gut geklappt hat“, freute sich die Italienerin. „Ich hoffe, dass es der Beginn einer tollen Show-Karriere für mich und mein Pferd ist.“

Vier Reiter später gesellte sich Maria Otten zu ihr an die Spitze. Mit bemerkenswerten schnellen und mutigen Zirkeln ritt sie ihren buckskinfarbenen THE SPOOK COOP zu 213 Punkten und zeigte sich von dem gemeinsamen Erfolg begeistert. „In den Zirkeln ist er immer super, da kann ich mich auf ihn verlassen“, sagte sie nach ihrem Ritt. Über das gemeinsame Ergebnis freute sie sich sehr, denn die Leistung aus dem Go-round sei nicht das gewesen, was sie eigentlich zeigen könnten.

Doch es blieb nicht bei der Doppelspitze. Wiederum ein Set später ritt Cornelia Milchram auf STARLIT SPOOK ein. Das Duo trat am Breeder’s Derby presented by „DP Reining Horses“ zum ersten Mal in Kreuth an, und ihnen gelang eine großartige Premiere! Mit 210,5 Punkten aus dem Vorlauf schafften sie den Einzug in das Finale Level 1 und 2. Dort zeigten sie einen höchst harmonischen Ritt mit großartigen Manövern, der ihnen einen Score von 213 einbrachte. „Er ist einfach so ein tolles Pferd, es macht so viel Spaß, ihn zu reiten“, schwärmte sie von ihrem SMART-SPOOK-Sohn. „Ich habe ihm dieses Mal absolut vertraut, und er hat mir so viel zurückgegeben!“

Rebecca Folcia entschied Level 1, 2 und das Youth-Derby für sich.
Doch eine junge Reiterin nahm den drei Frauen ihre Spitzenpositionen ab. Als letzte Reiterin der Section 1 ritt Rebecca Folcia mit LS DUN BLUE BERRY in die Arena. Die Go-round-Leaderin Level 1 sorgte bereits beim Run-in dafür, dass die gesamte Ostbayernhalle gebannt ihrem Ritt folgte. Mit einem Score von 213 im Go-round hatte sie bereits stark vorgelegt, und die Zuschauer beobachteten genau, ob sie diese Leistung übertreffen könne –, und es gelang ihr! Mit spektakulären Spins und herausragenden Stopps holte sie sich 215,5 Punkte und ritt scheinbar leicht zur neuen Führung in Level 1, 2, 3 und dem Youth-Derby. „Ich freue mich so sehr, weil mein Pferd einfach großartig ist! Es überrascht mich jedes Mal, wenn wir in die Arena gehen, ich habe nicht damit gerechnet, dass dieser Ritt so gut sein würde“, sagte sie. Mit diesem Ritt durfte sich die junge Italienerin nach ihrem Sieg auf dem italienischen Derby 2021 in Level 1 über den nächsten Erfolg freuen. Mit ihrem Palomino gewann sie Level 1, 2 und das Youth-Derby. Damit setzte sie sich gegen 20 Jugendliche aus drei europäischen Ländern in zwei Go-rounds durch – ein neuer Teilnehmerrekord!

Starke Ritte bei den Level-4-Reitern
Um 17 Uhr startete nach gut einer Stunde Pause die zweite Section des „Non-Pro-Breeder’s Derby presented by DP-Reining-Horses“-Finale. 24 Pferd-Reiter-Kombinationen qualifizierten sich in den Go-rRounds für das Level-4-Finale und kämpften um den Titel im höchsten Level. Den ersten Highscore holte sich Fabian Strebel mit M SNOW PEARL. Das Duo gewann auf der Breeder’s Futurity im vergangenen Jahr den Reserve-Champion-Titel in Level 2, 3 und 4 bei den Vierjährigen. Im Breeder’s-Derby-Finale gelangen ihm zwei Punkte mehr als im Vorlauf, und es verließ die Arena mit einem Score von 213,5 Punkten.

Die Führung in Level 4 nahm ihm sechs Reiter später Nina Zinsli ab. Die Schweizerin stellte ihren TR REINMAN vor. Bereits im Go-rRound machte das Duo eine gute Figur, doch im Finale legte es noch mal eine ganze Schippe drauf. Schwindelerregende Spins, großartige Stopps und präzise Rollbacks verhalfen ihm zu 215 Punkten und der neuen Führung in Level 4. „Es war so schön, es hat so viel Spaß gemacht, ich glaube, so schnell bin ich noch nie geritten“, strahlte sie nach ihrem Ritt. Mit ihrem TR REINMAN trainiert sie seit einem Jahr und konnte ihr Glück über diese gemeinsame Leistung kaum glauben.

Adrienne Speidel und CDC CROMED RESOLVE wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.
Dann kam das letzte Set an Reitern. Fünf hochkarätige und erfahrene Show-Reiter, die im Go-round Scores zwischen 214 und 215 erzielen konnten, gingen nacheinander an den Start. Nachdem Celina Bachleitner mit ihrem PAINTBALL GUN leider überdrehte, Olga Hofmann mit WALLA WHIZ KEEN und Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR auf zwei tolle Ritte 213,5 und 214 Punkte bekamen und Michelle Maibaum aufgrund eines Patzers auf den Zirkeln das Pattern vorzeitig beendete, warteten die Zuschauer in der Ostbayernhalle gespannt auf die letzte Reiterin: Adrienne Speidel mit CDC CROMED RESOLVE. Sie war mit Nadia Schieder Co-Go-round-Lead Level 3 und 4. Schon der erste Stopp beim Run-in war perfekt platziert. Die Schweizerin war hochfokussiert und lenkte ihr Herzenspferd perfekt durch das Pattern. Hochpräzise und spektakuläre Manöver wurden mit 218,5 Punkten belohnt, was den Sieg in Level 3 und 4 bedeutete. Freudestrahlend kam sie aus der Arena und wurde von Freunden, Familie und Bekannten mit Lob und Umarmungen überschüttet. „Ich muss es sagen: Es geht mir ‚ure geil‘“, lachte sie nach ihrem Ritt. „Mit dem Pferd ist der Sieg fast schon ein Leichtes, weil er so unglaublich talentiert ist. Ich habe gerade draußen zu meiner Schwester gesagt: ‚Er ist ready!‘ Er hat alles gemacht, was ich ihn gefragt habe.“ Im letzten Jahr hatte das Duo den Einzug ins Breeder’s-Derby-Finale verpasst, um so mehr freute sie sich jetzt über diesen Sieg.

Nach einer stimmungsvollen Siegerehrung, in der die Champions und Platzierten gewürdigt wurden, ging der erste Finaltag um 21 Uhr zu Ende. Am Samstag um 11 Uhr wird es mit dem Finale der Open-Reiter weitergehen, und zudem dürfen sich die Zuschauer des „NRHA Germany Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“ über einen tollen Show-Act von Julia Steinbrecher mit ihren Liberty-Ponys freuen.

Das sind die Platzierten der einzelnen Levels:

„Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“ Non-Pro Level 1

1 Rebecca Folcia mit LS DUN BLUE BERRY (Score 215,5)
2 Sara Galimberti mit LATE LITTLE WHIZ (Score 213)
2 Maria Otten mit THE SPOOK COOP (Score 213)
2 Cornelia Milchram mit STARLIT SPOOK (Score 213)
5 Elia Kompatscher mit WALLA GOLDEN ARROW (Score 211,5)
6 Lukas Behringer mit QUANAH CROME (Score 211)
7 Simon Hoffmann mit FY SMART WHIZ (Score 210,5)
8 Jana Goode mit CIELO B MY GUN (Score 210)

„Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“ Non-Pro Level 2

1 Rebecca Folcia mit LS DUN BLUE BERRY (Score 215,5)
2 Nina Zinsli mit TR REINMAN (Score 215)
3 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 213,5)
3 Olga Hofmann mit WALLA WHIZ KEEN (Score 213,5)
5 Maria Otten mit THE SPOOK COOP (Score 213)
5 Cornelia Milchram mit STARLIT SPOOK (Score 213)
7 Elia Kompatscher mit WALLA GOLDEN ARROW (Score 211,5)
8 Vladimir Cejka mit REMY ROOSTER SG (Score 211)

„Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“ Non-Pro Level 3

1 Adrienne Speidel mit CDC CROMED RESOLVE (Score 218,5)
2 Rebecca Folcia mit LS DUN BLUE BERRY (Score 215,5)
3 Nina Zinsli mit TR REINMAN (Score 215)
4 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 214)
5 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 213,5)
5 Gabriele Carrarini mit CG SMART N GOLD (Score 213,5)
5 Olga Hofmann mit WALLA WHIZ KEEN (Score 213,5)
8 Alex Kubli mit GUNNA RUF YA (Score 213)

„Breeder’s Derby presented by DP Reining Horses“ Non-Pro Level 4

1 Adrienne Speidel mit CDC CROMED RESOLVE (Score 218,5)
2 Nina Zinsli mit TR REINMAN (Score 215)
3 Nadia Schieder mit RM SPOOKSGOTTASTAR (Score 214)
4 Fabian Strebel mit M SNOW PEARL (Score 213,5)
4 Gabriele Carrarini mit CG SMART N GOLD (Score 213,5)
4 Olga Hofmann mit WALLA WHIZ KEEN (Score 213,5)
7 Alex Kubli mit GUNNA RUF YA (Score 213)
8 Wolfgang Hammer mit GUNNA MISS YA MH (Score 212,5)

Youth-Derby

1 Rebecca Folcia mit LS DUN BLUE BERRY (Score 215,5)
2 Vladimir Cejka mit REMY ROOSTER SG (Score 211)
3 Christin Beisel mit PM JACKSON OLENA (Score 210)
4 Sara Karasova mit KH YANKEE STEP (Score 209,5)
5 Thea Karasova mit PLAYIN FOR BIG GUNS (Score 207)
5 Ayleen Schmid mit CUSTOM KNICK NIC (Score 207)
7 Madalena Fischnaller mit BB SPATZOLENA MIRACLE (Score 206,5)
8 Rebecca Padrini mit CONQUISTADOR MONEY (Score 205)
8 Laura Schmitz mit KANGAROOSTA (Score 205)


Die Beiträge der vorangegangenen 52 Wochen finden sich im WRWS-Monats-Archiv.

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